Frauke Rostalski

Professur für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung

Forschungsschwerpunkte:
  • Grundlagen des Strafrechts
  • Strafprozessrecht
  • Wirtschaftsstrafrecht
  • Grenzfragen zwischen Medizin, Recht und Ethik
  • Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz für Recht und Moral
Aktuelle Veröffentlichungen und Beiträge
  • Der (straf-)rechtliche Umgang mit illegalen Kraftfahrzeugrennen – Überlegungen de lege lata und de lege ferenda (GA 2017, 585):
  • „Fake News“ und die „Lügenpresse“ – ein (neuer) Fall für das Straf- und Ordnungswidrigkeitenrecht? (Rechtswissenschaft 2018, 436):
  • Strafbefreiung und Strafmilderung im Steuerstrafrecht als rechtliche Institute (JR 2018, 620):
  • Zur Problematik der „kartellrechtlichen Grundabsprache“ sowie der einheitlichen und fortgesetzten Zuwiderhandlung als rechtliche Institute – Überlegungen anlässlich eines Kartellbußgeldverfahrens gegen deutsche Autohersteller (NZWiSt 2017, 382).:
  • Zur Legitimation von Maßnahmen mit Vorwurfscharakter und solchen der reinen Vermögensabschöpfung im (neuen) Kartellbußgeldrecht (NZWiSt 2018, 169):
  • Die strafrechtliche Verantwortlichkeit für spezifische Fehlverhaltensfolgen bei alternativer Tatsachengrundlage und statistischen (Kausal-)Zusammenhängen am Beispiel des Bottroper Apothekerfalls (GA 2018, 700):
  • Verantwortung und KI (Rethinking Law 1/2019):
  • Legal Tech now and then – Sollte Technik den Menschen in der Rechtsfindung ersetzen? (Rethinking Law 1/2019):
Kurzvita

Prof. Dr. Dr. Frauke Rostalski (Jahrgang 1985) ist Inhaberin des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung an der Universität zu Köln. Sie studierte Rechtswissenschaften an der Philipps-Universität Marburg und promovierte dort von 2009 bis 2011 zu dem Thema „Gesinnung und Straftat. Besinnung auf ein rechtsstaatliches Strafrecht“. Im Anschluss an ihre zweite juristische Staatsprüfung 2013 verbrachte sie Forschungsaufenthalte an der Nanjing Universität (China) und der Seoul Universität (Korea). Für ihre Habilitationsschrift „Der Tatbegriff im Strafrecht“ erhielt Frauke Rostalski Förderungen durch die Daimler und Benz-Stiftung, die Deutsche Forschungsgemeinschaft („Eigene Stelle“) sowie die Fazit-Stiftung. Von 2016 bis 2017 verbrachte sie einen durch Fellowships der Volkswagen-Stiftung, des DAAD sowie des Marie-Curie-Programms der Europäischen Union finanzierten Forschungsaufenthalt an der State University of New York, Buffalo (NY, USA). 2017 wurde ihr die venia legendi für die Fächer Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie, Wirtschaftsstrafrecht, Medizinstrafrecht und Rechtsvergleichung durch die Philipps-Universität Marburg verliehen. In demselben Jahr promovierte sie im Fach Philosophie zu dem Thema „Das Natürlichkeitsargument bei biotechnologischen Maßnahmen“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Frauke Rostalski ist Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Vereinigungen und Chefredakteurin der Zeitschrift REthinking Law.

Kontakt
Homepage: https://www.strafrechtprof2.jura.uni-koeln.de/
Email: ls-rostalski@uni-koeln.de
Telefon: 0221 - 470 4284